Acrylfarbe auf Papier
100 cm x 120 cm
„Meine sieben Sachen“ sind meine Habseligkeiten in geringer Zahl, ein überschaubarer Besitz oder Hausrat, der an einem bestimmten Platz oder als Gepäck mehr oder weniger unordentlich beisammen liegt. In der Redensart seine Siebensachen packen wird der Begriff seit dem 17. Jahrhundert verwendet. Er spielt darauf an, dass wenige Besitztümer schnell zusammengepackt oder zusammengerafft werden können, um „abzureisen, auszuziehen oder eilig zu verschwinden.“[1] Die Wendung Pack deine Siebensachen ist entsprechend als Rauswurf zu verstehen.
Da ich mich immer wieder mit der Gesellschaft und der „Suppe“ in der sie schwimmt, befasse, komme ich nicht ohnehin sie oder ihre Eigenschaften, immer wieder darzustellen. Meine Hoffnung, dass die mehr oder minder als Stillleben oder figürlich angelegten Bilder jemanden zum Denken und in sich gehen anregen vergeht hoffentlich nie. Die verwendeten Techniken und Materialien sind dabei sehr unterschiedlich. Als Autodidakt zur Malerei gekommen, sind bereits viele Materialstudien und Techniken Inhalt der Schaffenszeit und des Schaffensprozesses. Inzwischen wird genutzt was den gewünschten Effekt erzielt und sich mit allen anderen Materialien verträgt.